Ein Verhältnis von etwa zwei Dritteln geschlossen zu einem Drittel offen wirkt aufgeräumt, ohne steril zu sein. Alles, was optische Unruhe erzeugt — Kabel, Ordner, Spielsachen, Medienhüllen — gehört hinter Türen. Offene Fächer reserviere für wenige, bewusst gesetzte Objekte: Bücher, Pflanze, Bilderrahmen. Wichtig ist, offene Fächer nicht zu füllen: Halbleer wirkt gestaltet, randvoll wirkt unaufgeräumt. Wer viel Stauraum braucht und wenig zeigen will, ergänzt besser ein geschlossenes
Kommoden & Sideboards statt zusätzlicher offener Regalmeter. Umgekehrt lässt sich eine sehr geschlossene Wand mit einem offenen
Regale an der Seitenwand auflockern.