Höher liegen, über die ganze Fläche gefedert, Hotel-Feeling im Schlafzimmer – aber lohnt sich das für dich? Hier bekommst du die Antwort, ohne Fachchinesisch.
Der grösste Unterschied steckt im Unterbau. Ein normales Bett trägt die Matratze auf einem Lattenrost. Beim Boxspringbett liegt die Matratze auf einer gefederten Box – deshalb liegst du höher und die Federung wirkt über die ganze Fläche statt über einzelne Latten.
| Boxspringbett | Bett mit Lattenrost | |
|---|---|---|
| Unterbau | Gefederte Box | Lattenrost |
| Liegehöhe | hoch (ca. 50–70 cm) | eher niedrig |
| Federung | grossflächig, mehrschichtig | über Latten |
| Aufbau | Box + Matratze + Topper | Gestell + Rost + Matratze |
| Einstieg / Aufstehen | komfortabel, hoch | tiefer |
| Belüftung | je nach Modell etwas weniger | gut (offener Rost) |
Kurz: Wer die höhere Sitzkante und das grossflächige Liegegefühl mag, ist beim Boxspringbett richtig. Wer es luftiger und tiefer mag oder einen verstellbaren Lattenrost braucht, bleibt beim klassischen Bett.
Ein Boxspringbett besteht aus drei Schichten, die zusammen das Liegegefühl ergeben: einer gefederten Box als Unterbau, der Matratze darüber und einem Topper zuoberst.
Weil die Box die Federung übernimmt, brauchst du keinen zusätzlichen Lattenrost. Das ist einer der häufigsten Irrtümer beim Boxspringbett.
Eine neutrale Übersicht zur allgemeinen Bauweise findest du auch im Wikipedia-Artikel zum Boxspringbett.
Neben der Liegefläche (klassisch 160×200 oder 180×200 cm für Paare, 140×200 als kompaktere Variante) ist beim Boxspringbett vor allem die Liegehöhe entscheidend. Sie liegt meist zwischen 50 und 70 cm.
| Liegefläche | Für wen geeignet |
|---|---|
| 90×200 / 100×200 | Einzelbett – Jugendliche, Gästezimmer |
| 140×200 | kompaktes Doppelbett – kleinere Schlafzimmer |
| 160×200 | klassisches Doppelbett für Paare |
| 180×200 | viel Platz zu zweit – der Boxspringbett-Klassiker |
Wie beim normalen Bett gilt: Der Härtegrad richtet sich nach Körpergewicht und Liegetyp, nicht nach Gefühl. Seitenschläfer brauchen mehr Nachgiebigkeit an Schulter und Hüfte, Rückenschläfer mehr Stützkraft. Der Topper (Kaltschaum, Gel oder Visco) macht das Feintuning.
Wie du Härtegrad und Liegetyp richtig bestimmst, haben wir im Detail hier erklärt: So findest du die richtige Matratze. Die gleichen Regeln gelten für die Matratze im Boxspringbett.
Box und Gestell sind langlebig und halten viele Jahre. Schneller ab nutzen sich Matratze und Topper – gut zu wissen, denn beide lassen sich einzeln ersetzen, ohne gleich das ganze Bett zu tauschen.
Ein Boxspringbett hat statt eines Lattenrosts eine gefederte Box als Unterbau, darauf eine Matratze und zuoberst einen Topper. Ein normales Bett besteht aus Bettgestell, Lattenrost und Matratze. Das Boxspringbett liegt höher und federt über die ganze Fläche.
Nein. Die gefederte Box übernimmt die Funktion des Lattenrosts. Ein zusätzlicher Lattenrost ist weder nötig noch vorgesehen.
Üblich ist eine Taschenfederkern- oder Schaummatratze, abgestimmt auf Körpergewicht und Liegetyp, plus ein Topper aus Kaltschaum, Gel oder Visco. Wie du den passenden Härtegrad findest, liest du im Matratzen-Ratgeber.
Die Liegehöhe liegt meist zwischen 50 und 70 cm. Diese Sitz- und Einstiegshöhe erleichtert das Aufstehen und ist einer der Hauptgründe, warum viele ein Boxspringbett als besonders komfortabel empfinden.
Box und Gestell halten viele Jahre. Matratze und Topper nutzen sich schneller ab und lassen sich einzeln ersetzen. Regelmässiges Wenden und Drehen der Matratze verlängert die Lebensdauer.
Bereit fürs Probeliegen? Du kannst dein Boxspringbett bei LIPO kaufen – in vielen Grössen und Härtegraden, online oder zum Anschauen in deiner LIPO-Filiale. Noch unsicher bei der Matratze? Dann starte mit dem Matratzen-Ratgeber.