Türen, die Platz fressen, zu wenig Tiefe für Bügel, Chaos im Innenraum – der falsche Schrank nervt täglich. So findest du den richtigen und schaffst endlich Ordnung.
Der grösste Unterschied ist die Tür. Drehtüren öffnen wie eine normale Türe – du siehst das ganze Fach auf einen Blick, brauchst davor aber Schwenkraum. Schwebetüren gleiten seitlich, brauchen keinen Platz davor und sind darum ideal für kleine oder enge Räume.
| Schwebetüren | Drehtüren | |
|---|---|---|
| Platz davor | keiner nötig (gleiten seitlich) | Schwenkraum nötig |
| Übersicht | immer eine Hälfte offen | ganze Fachbreite offen |
| Kleine Räume | ideal | weniger geeignet |
| Optik | modern, grossflächig | klassisch |
| Einstiegspreis | ab mittlerem Segment | oft günstiger Einstieg |
Ein Eckkleiderschrank füllt genau die Ecke, die sonst leer bleibt – und schafft so Stauraum, ohne eine ganze Wand zu belegen. Das lohnt sich vor allem in Zimmern mit Dachschräge, Fenstern oder Türen an den Längswänden. Achte darauf, dass die Innenecke gut erreichbar bleibt: dort sind eine drehbare Stange oder Fachböden praktischer als eine tiefe Nische.
Ein begehbarer Kleiderschrank ist im Grunde ein kleines Ankleidezimmer – offen, ohne Türen, mit Stangen und Regalen an den Wänden. Er braucht rund 4 m² und eine Laufgasse von etwa 90 cm, damit du bequem davorstehen kannst. Wo dieser Platz fehlt, bringt ein normaler Garderobenschrank mit durchdachter Innenaufteilung meist mehr nutzbaren Stauraum pro Quadratmeter.
Die wichtigste Zahl ist die Tiefe: Mit rund 55–60 cm passen Kleiderbügel quer hinein. Ist der Schrank flacher, musst du längs hängen oder eine ausziehbare Stange nutzen. Bei der Breite hilft eine grobe Faustregel: rund 100 cm pro Person als Richtwert, mehr bei viel Kleidung.
| Breite | Passt für |
|---|---|
| bis ca. 100 cm | Einzelperson, kleiner Raum, Ergänzung |
| ca. 120–150 cm | 1 Person mit viel Kleidung, Gästezimmer |
| ca. 180–200 cm | Paar, klassisches Schlafzimmer |
| ab ca. 225 cm | viel Stauraum zu zweit, grosses Schlafzimmer |
Ordnung entsteht durch die richtige Innenaufteilung, nicht durch mehr Platz. Kombiniere Kleiderstange, Fachböden, Schubladen und Körbe passend zu dem, was du besitzt: viel Hängendes braucht lange Stangen, viel Gefaltetes eher Fächer und Schubladen.
Ende August ist der ideale Moment, um umzuräumen: Die leichte Sommerkleidung wandert langsam nach hinten, dicke Pullover und Jacken kommen nach vorne. So bleibt immer die aktuelle Saison griffbereit – und der Schrank wirkt sofort geordneter.
Ein muffiger Geruch entsteht meist durch Feuchtigkeit und stehende Luft. Dagegen hilft wenig Aufwand mit grosser Wirkung.
Das hängt vom Platz ab. Schwebetüren gleiten seitlich und brauchen keinen Raum davor – ideal für kleine oder enge Zimmer. Drehtüren geben dir die ganze Fachbreite auf einen Blick, benötigen aber Schwenkraum.
Rund 55–60 cm, damit Kleiderbügel quer hineinpassen. Bei geringerer Tiefe brauchst du eine längs montierte oder ausziehbare Kleiderstange.
Als Richtwert etwa 100 cm pro Person – mehr, wenn du viel Kleidung oder viele lange Teile wie Mäntel und Kleider hast.
Sortiere nach Kategorie, kombiniere Kleiderstange, Fachböden, Schubladen und Körbe und räume saisonal um. Häufig Getragenes gehört auf Greifhöhe, Selten-Genutztes nach oben oder unten.
Regelmässig lüften, nur trockene Kleidung einräumen und den Schrank nicht überfüllen. Zedernholz oder Duftsäckchen sorgen für Frische und halten Motten fern.
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